Wunderwurzel Kurkuma

Eine Power Wurzel mit ungeahnten Heilkräften.

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Kurkuma gehört zu den Ingwergewächsen und ist auch als Gelbwurz, Safranwurzel oder Gelber Ingwer bekannt. Es handelt sich um eine mehr oder weniger bekannte Heilpflanze, welche auch im deutschen Arzneibuch eingetragen ist. Kurkuma besitzt viele Inhaltsstoffe und kann sich als Gewürz positiv auf die Gesundheit auswirken. Aus diesem Grund wird Kurkuma auch häufig als Superfood bezeichnet.

 

Kurkuma: Wissenswertes und Inhaltsstoffe 

Kurkuma, bzw. deren heilende Wirkung ist schon seit mehr als 5000 Jahren bekannt. Um die positiven Eigenschaften zu gesundheitlichen Zwecken nutzen zu können, wird der Wurzelstock der Pflanze verwendet. Dieser muss zuerst getrocknet werden und wird anschließend zu Pulver gemahlen. Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen gehören die sogenannten Curcuminoide. Insgesamt enthält die Kurkumawurzel vier verschiedene Curcuminiode: Demethoxycurcumin, Cyclocurcumin, Bisdemethoxycurcumin und Curcumin. Vielleicht ist dir dieses Kurkumin besser als Farbstoff E100 bekannt. Dieser gelbe Farbstoff, verantwortlich hierfür ist Diferuloylmethan, welches ebenfalls in der Pflanze enthalten ist, besitzt viele positive Eigenschaften, die sich ebenso positiv auf deinen Körper und deine Gesundheit auswirken können.

Ebenfalls wichtig sind die im Kurkuma enthaltenen ätherischen Öle und weitere Bestandteile, wie Mineralstoffe und Vitamine. Kurkuma liefert dir viel Mangan, Magnesium und Eisen. Kupfer, Kalium, Selen, Zink, Kalzium, Phosphor und Chrom kommen in dem gelben Superfood auch vor. Geht es um die Vitamine beweist Kurkuma ebenfalls seine Wirkung. Enthalten sind unter anderem die Vitamine A, C und E, sowie Vitamine aus der B-Gruppe (B1 – B3).

 

Nährgehalt

100g Kurkuma enthalten…..

….354 Kalorien

…. 10g Fett

….8g pflanzliches Protein

….65g Kohlenhydrate

….7g Ballaststoffe

 

Kurkuma als Superfood

Die im Kurkuma enthaltenen ätherischen Öle bieten dir einen ganz besonderen Schutz. Sie haben eine antimikrobielle, antineoplastische und antioxidative Wirkung. Das heißt, sie wirken nicht nur gegen Viren, Pilze und Bakterien (antimikrobiell), sondern können auch gegen Tumore (antineoplastisch) wirken. Neben diesem positiven Effekt verstärken die ätherischen Öle die Aufnahme von Kurkumin, wodurch die Pflanze noch besser wirken kann.

Kurkuma kann dir auch gegen Alzheimer helfen, da es eine antioxidative Wirkung hat. Es schützt die Zellen und spielt somit auch eine wichtige Rolle für die Nerven und das Gehirn, denn dort schützt es die Myelinschichten, die du besser als Hirnmembran kennst. Kurkumin sorgt dafür, dass sich diese schützende Schicht nicht vorzeitig abbauen kann, wodurch das Gehirn länger leistungsfähiger bleibt. Möchtest du deiner Gedächtnisleistung auf die Sprünge helfen, oder hast du Konzentrationsstörungen, dann solltest du Kurkuma als Superfood nutzen.

Kurkuma und seine Wirkung

Einer der wichtigsten Inhaltsstoffe dieser Power-Wurzel, ist das Curcumin. Curcumin wirkt sich schmerzstillend und entzündungshemmend aus. Es soll dem Körper helfen Schwermetalle auszuleiten, krebshemmend wirken, den Knochenabbau hemmen und sich positiv auf Alzheimer und Diabetes auswirken. Damit Curcumin besser vom Körper aufgenommen wird, sollte man Kurkuma eine priese schwarzen Pfeffer beimischen. Durch das im schwarzen Pfeffer enthaltene Peperin wird die Aufnahme des Curmin um das 2000-Fache verbessert.

Zudem kann gesagt werden, das bestimmte Krankheiten der westlichen Zivilisation in Indien deutlich weniger auftreten. Ein Grund hierfür ist die eine andere Ernährungsweise und der Einsatz verschiedenster Gewürze wie z.B. Kurkuma.

 

So hilft Kurkuma gegen Krebs

In etlichen Labortests konnte die krebshemmende als auch die krebsvorbeugende Wirkung des Curcumin bestätigen werden. Die Studien zeigten zudem, das, dass Immunsystem auf positive Weise beeinflusst wurde und dadurch zytotoxische T-Lymphozyten eingedämmt wurden.

Während einer Strahlentherapie oder Chemotherapie beeinflusst das Gewürz die Resistenz der Krebszellen und die Empfindlichkeit der Zellen gegenüber den Strahlen wird verbessert.

Eine positive Wirkung des Curcumins wurde bei folgenden Krebsarten festgestellt:

  • Prostatakrebs
  • Brustkrebs
  • Darmkrebs
  • Gebärmutterhalskrebs
  • Lungenkrebs
  • Hauskrebs

 

Schmerzen und Entzündungen lindern

Dank der entzündungshemmenden und schmerzlindernden Wirkung kannst du Kurkuma vielseitig anwenden. Dabei helfen dir zum einen die gelben Farbstoffe und zum anderen auch die im Kurkuma enthaltenen ätherischen Öle, da beide eine entzündungshemmende Wirkung haben. Sobald sich die Entzündung bessert, lassen auch deine Schmerzen nach und es geht dir im Allgemeinen wieder besser. Selbst bei einem Reizdarm kannst du deine Beschwerden mit Kurkuma lindern, denn schnell wirst du merken, dass sich dein Darm erholt und deine Beschwerden weniger werden.

 

Kurkuma gegen Allergien

Wenn du Probleme mit den Atemwegen, oder chronisches Asthma hast, dann nutze einfach die Heilkraft von diesem Superfood. Kurkumin, das in der Pflanze enthalten ist, enthält sekundäre Pflanzenstoffe, die in der Lage sind, freie Radikale einzufangen und sie unschädlich zu machen. Außerdem können sie ein Zuviel an Stickstoffmonoxid binden, wodurch wieder mehr Sauerstoff in deine Lungen gelangt und du deutlich besser atmen kannst.

Cholesterin im Gleichgewicht

Damit deine Cholesterinwerte im Normbereich liegen, brauchst du ein ausgewogenes Verhältnis von gutem und schlechten Cholesterin. Das gute Cholesterin ist auch als HDL, und das schlechte Cholesterin als LDL bekannt. Hast du zu viel von dem schlechten Cholesterin, dann kann sich das negativ auf deine Gesundheit auswirken, denn es kann zu Verkalkungen der Arterien und somit auch zu Krankheiten an deinem Herz führen. Zum einen wird Cholesterin in deiner Leber gespeichert, zum anderen führst du es deinem Körper über die Nahrung zu. Du kannst deinen Cholesterinspiegel also durch deine Nahrung beeinflussen und nutzt gleichzeitig die Wirkung von Kurkuma, die dir hilft, dein Cholesterin auszugleichen.

Ausführliche Informationen über die gesundheitsfördernde und insbesondere krebshemmende Wirkung von Kurkuma, finden Sie hier: https://www.uniklinik-freiburg.de/fileadmin/mediapool/08_institute/rechtsmedizin/pdf/Addenda/2016/Kurkuma_-_Wissenschaftliche_Zusammenfassung_2015.pdf

 

Abnehmen Dank Kurkuma

Die wichtigste Wirkungsweise: Kurkuma kurbelt den Stoffwechsel an! Die Produktion des Magensaftes wird angeregt und die Verdauung dadurch beschleunigt. Durch die enthaltenen Bitterstoffe werden die Leber und die damit verbundene Entgiftung aktiviert. Fette können schneller aus dem Körper befördert werden, da es zu einer vermehrten Produktion von Gallensaft kommt und die Fettverdauung angekurbelt wird. Curcumin kann auch Fettzellen direkt zerstören. Zudem wird das Verlangen nach süßen Sachen und Heißhungerattacken gedämpft, da der Blutzuckerspiegel gesenkt wird.

 

Kurkuma – Dosierung und Anwendung

Gemahlenes Kurkuma bekommst du in vielen gut sortierten Supermärkten zu kaufen. Auch im Gewürzladen oder vielen Onlineshops kannst du das gesunde Pulver kaufen. Du kannst dir auch eine ganze Wurzel besorgen, und machst dir daraus dein eigenes Pulver. Achte immer darauf, dass du ein Produkt aus dem biologischen Anbau erwirbst, der Kurkuminanteil sollte dabei so hoch wie möglich sein. Da der Geschmack des Pulvers im Laufe der Zeit nachlässt, solltest du dir immer nur kleine Mengen davon kaufen und bei Bedarf wieder eine neue Portion Kurkuma zulegen. Am besten ist es, wenn du das Pulver in ein kleines Schraubglas oder eine verschließbare Dose umfüllst, denn dann kannst du es kühl und dunkel lagern. Hast du dir eine frische Wurzel gekauft, kannst du diese im Kühlschrank lagern.

Neben Kurkuma in Pulverform, gibt es mittlerweile in zahlreichen Supermärkten frische Kurkuma Wurzeln zu kaufen. In der frischen Wurzel sind weitaus mehr Wirkstoffe vorhanden, als in getrockneter Form. Indem man die Wurzel fein hackt, kann man sie zu sämtlichen Gerichten hinzufügen. Aber Vorsicht! Frischer Kurkuma färbt. Deswegen sollte man Handschuhe beim Verarbeiten der Wurzel verwenden.

Möchtest du das Superfood in deinen Speiseplan integrieren, dann ist das nicht schwer. Du kannst damit verschiedene Speisen würzen oder verwendest Kurkuma in deiner eigenen Gewürzmischung, die du ganz nach deinem Geschmack herstellen kannst.

Powerdrinks mit Kurkuma – Goldene Milch & Co.

Es gibt eine ganz einfache Art und Weise, wie man von den tollen Eigenschaften von Kurkuma profitieren kann: indem man es trinkt! Möchtest du dir einen leckeren Kurkuma Tee zubereiten, dann gibst du einfach einen Teelöffel voll Pulver oder einige Scheiben einer frischen Kurkuma-Wurzel in eine Tasse mit heißem Wasser und lässt den Tee zehn Minuten ziehen. Anschließend gießt ihn durch ein Teesieb. Zum Verfeinern kannst du noch etwas Honig, einige Spritzer Zitronensaft.

Besonders gut ist auch die Kombination mit Ingwer. Hierzu werden ein Stück frischer Ingwer und Kurkuma in feine Scheiben geschnitten, in eine Kanne gegeben und mit heißem Wasser aufgebrüht. Nach 15 Minuten ist der Tee servierfertig. Es muss auch nicht heiß getrunken werden, sondern schmeckt auch kalt.

Besonders beliebt ist jedoch der Kurkuma Latte, der auch als Goldene Milch/Golden Milk bezeichnet wird. Dieses Getränk stammt aus der ayurvedischen Lehre und soll dem Körper und Geist Energie liefern. Es gibt verschiedene Rezepte zur Zubereiten der sogenannten „Golden Milk“, die einen erstellen erst eine Paste aus Kurkuma Pulver, geriebenem Ingwer und Wasser, die so lange eingekocht wird, bis eine dickliche gelbe Paste entsteht. Die anderen nehmen frischen Kurkuma und Ingwer, der gerieben und zusammen mit Kokosöl leicht angeschmort wird. Bei beiden Verfahren entstehen Pasten, die mit schwarzem Pfeffer und Muskat verfeinert wird. Wie weiter oben erwähnt, wird durch schwarzen Pfeffer die Verfügbarkeit von Curcumin verbessert. Anschließend wird Milch in einem Topf erwärmt. Hier kann man ganz normale Kuhmilch verwenden, oder auch auf Sofamilch, Mandelmilch oder eine andere Milch auf Pflanzenbasis zurückgreifen. Ist die Milch erwärmt, wird nun die Kurkumapaste hinzugefügt und mit einem Schneebesen verrührt. Kurz köcheln lassen und anschließend bei Bedarf mit Zimt abschmecken und mit Honig/Agavendicksaft süßen.

 

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