So gesund ist der Granatapfel

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Groß, leuchtend und rot – so sehen die Granatäpfel aus. Sie gehören zu den Weiderichgewächsen und wachsen als Strauch oder als kleiner Baum. Im Gegensatz zu seinem Namen gehört der Granatapfel nicht zu den Äpfeln, sondern zu den Beeren bzw. den Scheinbeeren. Das Fruchtfleisch ist nicht verholzt und auch nicht fleischig. Grantäpfel können einen Durchmesser von bis zu 12 cm erreichen und liefern viele gesunde Inhaltsstoffe. Einmal gepflückt reifen die Früchte nicht mehr nach.

 

Die Inhaltsstoffe in Granatäpfeln

Aufgrund seiner vielen gesunden Inhaltsstoffe ist der Granatapfel ein leckeres, exotisches und gesundes Lebensmittel. Zu den Beeren gehörend, liefern Granatäpfel neben verschiedenen Vitaminen auch Mineralstoffe sowie mehrfach und einfach ungesättigte Fettsäuren. 100 Gramm Grantapfel enthalten 10,2 mg Vitamin C und 0,1 mg Vitamin B6. Magnesium ist mit 12 mg enthalten und Kalzium mit 10 mg. Auch Vitamin E mit 200 µg und Vitamin K mit 10,00 µg sind in der saftigen Frucht enthalten. Eiweiß und Fett sind zu je 0,70 und 0,60 g enthalten. Grantäpfel sind reich an wasser- und fettlöslichen Vitaminen und haben zudem eine ausgewogene Zusammensetzung an Inhaltsstoffen.

Nährwertangaben pro 100 mg

 

Kalorien83
Fett1,2 g
  • Gesättigte Fettsäuren
0,1 g
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren
0,1 g
  • Einfach ungesättigte Fettsäuren
0,1 g
Kalium236 mg
Kohlenhydrate19 g
Protein1,7 g
Kalzium10 mg
Vitamin C10,2 mg
Eisen0,3 mg
Vitamin B60,1 mg
Magnesium12 mg

 

Wissenswertes über die Frucht der Götter

 

Granatäpfel wachsen als immergrüner, kleiner Baum oder werden als Strauch gezüchtet. Die runden Früchte können mehr als 10 cm Durchmesser erreichen und haben eine apfelähnliche Form. Im Inneren der großen roten Beeren befinden sich zahlreiche Kerne. Ab dem Frühjahr beginnt die Pflanze zu blühen und ab September werden die reifen Früchte geerntet. Auch wenn der Granatapfel nicht als offizielle Heilpflanze gilt, liefert er dir viele gesunde Inhaltsstoffe, mit denen du deiner Gesundheit etwas Gutes tun kannst.

Granatapfel kaufen und verarbeiten

Hast du schon oft vom Granatapfel gehört, aber noch nie einen gegessen? Dann solltest du das schnell nachholen, denn die roten Früchte sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Wenn du das erste Mal Granatäpfel kaufst, dann kannst du dich an den folgenden Tipps orientieren, die dir die Auswahl leichter machen und dich gute Granatäpfel erkennen lassen.

 

Tipps für den Kauf

Granatäpfel sind reif, wenn sie eine schöne rote Schale haben. Diese sollte weder ausgetrocknet sein, noch braune Flecken haben. Die dicken roten Beeren reifen nicht nach, sondern werden in dem Zustand gepflückt, in dem du sie auch verzehren kannst. Du kannst dies durch Klopfen erkennen, wenn sich der Klang metallisch anhört. Achte beim Kaufen darauf, dass das Obst frisch aussieht, die Schale nicht schrumpelig ist und der Granatapfel bei leichtem Druck nicht aufbricht, denn dann ist die Beere überreif. Du kannst dir die reifen Früchte im Bioladen, auf dem Wochenmarkt, im Supermarkt oder im nächsten Gemüseladen kaufen. In der Regel werden Granatäpfel immer einzeln verkauft, wobei sich die Stückpreise unterscheiden können. Je größer und schöner der Granatapfel aussieht, desto teurer ist er. Aber es lohnt sich, denn unter der ledrigen Schale verbirgt sich ein leckeres Fruchtfleisch mit schmackhaften Granatapfelkernen.

 

Nach dem Kauf – Granatäpfel richtig lagern

Möchtest du deine frischen Granatäpfel lagern, dann gelingt dir das am besten im Kühlschrank bei 0-5°C. Dort halten sich deine roten Beeren einige Wochen. Du kannst die Granatäpfel auch noch länger lagern, musst dann aber in Kauf nehmen, dass die Schale schrumpelt und sich das Obst zusammenzieht. Viele Früchte nehmen dann eine eher eckige Form an. Dies liegt daran, dass die ledrige Schale mit der Zeit austrocknet und an Feuchtigkeit verliert. Das Innere der Frucht bleibt aber weiterhin saftig. Du kannst die Beeren auch in einem kühlen Raum mit hoher Luftfeuchtigkeit, wie zum Beispiel im Keller, lagern.

 

Granatäpfel richtig entkernen

 

Entsaften: Falls du nur den Saft der Frucht nutzen möchtest, kannst du deinen Granatapfel mit einem scharfen und ausreichend großen Messer halbieren. Danach presst du ihn einfach wie eine Zitrone oder eine Orange aus. Beim Auspressen musst du mit ein wenig Druck arbeiten, um möglichst viel Saft zu gewinnen. Die Kerne bleiben dabei in deiner Fruchtpresse. Drückst du den Granatapfel zu feste in die Fruchtpresse, dann musst du mit Spritzern rechnen. Deswegen ist es ratsam, deine Kleidung zu schützen, denn der Saft von Granatäpfeln ist stark färbend.

Entkernen: Möchtest du deinen Granatapfel entkernen, dann hast du in der Regel auch immer mit dem Saft zu kämpfen. Möchtest du dir das ersparen, dann kannst du die Kerne unter Wasser herauslösen. Dazu schneidest du das Obst mit einem großen Messer in der Mitte durch. Lege die beiden Hälften dann in eine Schale mit Wasser. Unter Wasser kannst du den Granatapfel nun weiter zerkleinern und die Kerne vom Fruchtfleisch lösen. Das geht ganz einfach, und ohne Spritzer, denn die Kerne sinken auf den Boden der Schale, während das Fruchtfleisch oben schwimmt und einfach abgeschöpft werden kann. Dann kippst du das Wasser ab und hast anschließend nur noch die Kerne in der Schüssel.

Flecken entfernen: Früher wurden nicht nur die Wurzeln, sondern auch die Granatapfelkerne zum Färben verwendet. Das macht deutlich, dass sich Flecken von Granatäpfeln nicht immer ganz leicht entfernen lassen. Möchtest du vorbeugen, dann schützt du nicht nur deine Kleidung, sondern am besten auch die Stellen an der Wand und Arbeitsfläche, an denen du das Obst zubereitest. Ist das Malheur schon passiert, und der Saft ist dort gelandet, wo er nicht hin soll, kannst du Hausmittel zum Entfernen nutzen.

  • Am besten ist es, wenn du so viel wie möglich von dem frischen Saft schnell mit etwas Küchenpapier aufnimmst. Dabei darfst du aber nur tupfen und nicht über den Fleck reiben.
  • Ganz frische Flecken kannst du mit etwas Zitronensäure oder Essigsäure entfernen
  • Mineralwasser mit reichlich Kohlensäure sprudelt den Farbstoff aus der Faser heraus. Anschließend gibst du Backpulver auf den Fleck und lässt dieses mindestens 10 Minuten einwirken. Danach musst du den Fleck unter kaltem Wasser auswaschen.
  • Ist der Fleck schon eingetrocknet, kannst du ein Bleichmittel ausprobieren. Am besten feuchtest du den Fleck an, gibst etwas von dem Mittel darauf und lässt es kurz einwirken. Danach wäschst du das Kleidungsstück wie gewohnt in der Waschmaschine.

 

7 Gründe warum Granatäpfel so gesund sind

 

  1. Entzündungshemmer bei Gelenkschmerzen

Grantäpfel enthalten viele Antioxidantien, die zum einen aus verschiedenen Vitaminen, und zum anderen aus Polyphenolen bestehen. Polyphenole sind die sekundären Pflanzenstoffe im Granatapfel. Diese Pflanzenstoffe und die Vitamine schützen deinen Körper vor freien Radikalen und schützen auch deine Abwehrkräfte. Gleichzeitig beugen die Stoffe chronischen Entzündungen vor und helfen dir, wenn du Gelenkschmerzen oder Entzündungsherde in deinem Körper hast. Die Antioxidantien verhindern, dass Knorpel in deinen Gelenken abgebaut wird oder dass sich deine Gelenke entzünden können. Dadurch hast du weniger Schmerzen und kannst dich besser bewegen.

 

  1. Mangelzustände mit Granatapfel ausgleichen

Granatäpfel sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Falls du einen Mangel an einem dieser Vitalstoffe hast, kannst du Granatäpfel essen, um diesen Mangel wieder auszugleichen. Dabei spielt es keine Rolle, ob dein Körper zu wenig Vitamin C hat oder ob bei dir ein Eisenmangel vorliegt. Da die wasserlöslichen Vitamine aber nur in sehr kleinen Mengen oder gar nicht in deinem Körper gespeichert werden können, musst du diese regelmäßig jeden Tag über die Nahrung aufnehmen. Auch während der Periode kann dir das im Grantapfel enthaltene Eisen helfen, um einem Mangel vorzubeugen. 100 Gramm enthalten 0,50 mg Eisen, mit denen du den Hämoglobinwert ausgleichen und einem Eisenmangel vorbeugen kannst.

 

  1. Grantäpfel für den Hormonspiegel

Testosteron ist ein Sexualhormon, welches Frauen und Männer besitzen. Mit Granatapfel oder Granatapfelsaft kannst du deinen Testosteronspiegel erhöhen. Das Hormon beeinflusst aber nicht nur deine Sexualität, sondern ist auch für die Festigkeit deiner Knochen mitverantwortlich. Die im Grantapfel enthaltenen pflanzlichen Hormone, auch als Phytohormone bekannt, wirken sich in vielerlei Hinsicht auf deinen Körper aus. Sie können zum Beispiel deinen Östrogenspiegel ausgleichen, indem sie einem Mangel und einem Überschuss vorbeugen. Durch das Phytohormon profitieren Männer in Bezug auf die Libido, bei Frauen lindern die pflanzlichen Hormone Beschwerden während der Wechseljahre und der Menstruation. In manchen Fällen wirken die Stoffe auch gegen Unfruchtbarkeit.

 

  1. Fit mit Granatäpfeln

Die vielen gesunden Inhaltsstoffe und deren optimale Zusammensetzung sorgen dafür, dass du mit Granatäpfeln deine Leistungsfähigkeit steigern kannst. Dank der Wirkstoffe wird dein Blutfluss verbessert, sodass du nicht so schnell müde oder erschöpft wirst und dich länger Konzentrieren kannst. Auch deine Gedächtnisleistung kannst du mit der roten Frucht verbessern. Am besten isst du dafür über den Tag verteilt mehrere kleine Portionen Granatapfel, um deinen Körper durchgehend mit verschiedenen Vitaminen, Mineralien und wichtigen Spurenelementen zu versorgen.

 

  1. Granatapfel – positive Wirkung auf das Herz

Die sekundären Pflanzenstoffe im Granatapfel haben eine positive Wirkung auf dein Herz und die Gefäße. Unter anderem verbessert Granatapfel die Durchblutung deines Herzmuskels und kann gleichzeitig deinen Cholesterinspiegel senken. Dieser wird durch gutes und schlechtes Cholesterin bestimmt und sollte immer ausgewogen zu. Hast du zu viel schlechtes Cholesterin, auch als LDL bekannt, dann kannst du diesen Status mit Granatapfel senken und dein gutes Cholesterin, das HDL, erhöhen. Auch die Antioxidantien helfen dir, indem sie deine Blutgefäße schützen und deinen Blutdruck senken. Durch die sekundären Pflanzenstoffe, die Flavonoide und die Antioxidantien bleiben deine Gefäße elastisch und das Blut kann optimal fließen. Da das LDL durch Granatapfel gesenkt wird, können sich weniger Stoffe an deinen Gefäßwänden ablagern, wodurch eine gefäßverengung verhindert werden kann. Wenn du regelmäßig Granatapfel isst, dann kannst du dem Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, vorbeugen.

 

  1. Granatäpfel als Anti-Aging-Mittel

Die Haut ist das größte Organ deines Körpers. Sie muss mit allen wichtigen Stoffen ausreichend versorgt werden, um dich richtig schützen zu können. Fehlen deinem Körper einige dieser Stoffe, dann leidet deine Haut. Das Hautbild kann sich ändern, sodass deine Haut trocken und schuppig, wird, sie juckt oder vielleicht hast du auch schon erste Fältchen. Dann kannst du Grantäpfel als pflanzliches Anti-Aging-Mittel nutzen, und deiner Haut eine Verjüngungskur schenken. Hilfreich dabei sind dir die Antioxidantien im Granatapfel und die vielen anderen Vitalstoffe, die dein Körper jeden Tag in einer ausreichenden Menge benötigt. Zudem versorgt Granatapfel deine Haut mit ausreichend Flüssigkeit. Antioxidantien schützen deine Hautzellen, können Zellen an krankhaften Veränderungen hindern und sorgen dafür, dass sich deine Hautzellen immer wieder gesund erneuern können. Deine Haut bleibt mit Granatapfel schön elastisch und sieht immer frisch aus. Hast du unreine Haut oder Pickel, dann helfen dir die entzündungshemmenden Inhaltsstoffe der Grantäpfel ebenfalls. Da es sich aber um ein reines Naturprodukt handelt, musst du über einen Zeitraum von einigen Wochen jeden Tag von den roten Beeren essen, um eine deutliche Verbesserung zu erkennen.

 

  1. Granatäpfel für eine gesunde Leber

Die Powerfrucht kannst du auch nutzen, um deine Leber zu stärken. Granatapfel hilft der Leber, sich besser zu regenerieren und eignet sich auch dann, wenn das Organ bereits krank oder geschwächt ist. Die Leber ist ein sehr wichtiges Organ, welches deinen Körper entgiftet. Wenn du regelmäßig Grantäpfel isst, dann kannst du diese Funktion damit unterstützen und deiner Leber bei der Entgiftung helfen. Die Leberzellen teilen und erneuern sich sehr oft. Dank der antioxidativen Stoffe in Granatäpfeln kannst du diese Zellen sehr gut vor einer Schädigung schützen. Teilen sich die Zellen, dann entstehen automatisch neue und gesunde Leberzellen. Bei einer geschwächten Leber helfen auch die Antioxidantien, da sie eine zell- und gefäßschützende Wirkung haben. Die Wirkstoffe im Granatapfel fangen die freien Radikalen ein und machen sie unschädlich. Dadurch kann sich deine Leber besser erholen und neue Zellen produzieren. Die entzündungshemmenden Stoffe sind ein zusätzlicher Schutz für die Leber.

 

 

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