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Knoblauch – Ein gesunder Alleskönner

Knoblauch Heilpflanze und Gewürz

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Knoblauch ist als scharfes und stark schmeckendes Gewürz bekannt. Die Pflanze gehört der Gattung Lauch an und wird nicht nur als Gewürz, sondern auch als Heilpflanze verwendet. Knoblauch kann in jeder Region angebaut werden und wächst auch im heimischen Garten. Gesundheitlich hat es die Knolle in sich, denn sie liefert viele Stoffe, die sich positiv auf den Körper und die Gesundheit auswirken.

 

Die Inhaltsstoffe von Knoblauch

Knoblauch liefert deinem Körper viele wichtige Inhaltsstoffe. Dazu gehören unter anderem Fette, Proteine und Pflanzenstoffe. Natürlich sind in der Knolle auch reichlich ätherische Öle enthalten. Mineralstoffe, die dein Organismus täglich benötigt, liefert dir Knoblauch ebenfalls. Enthalten sind zum Beispiel Phosphor, Eisen und Kalzium. Neben diesen Inhaltsstoffen sind auch Vitamine in der stark riechenden Knolle enthalten. Neben den fettlöslichen Vitaminen A und E, sind im Knoblauch auch die wasserlöslichen Vitamine C und Vitamin H enthalten. Vitamin H ist auch als Vitamin B7 oder Biotin bekannt. Die Vitamine B1, B3, B5 und B6 kommen im Knoblauch auch vor. Um den gesundheitlichen Aspekt abzurunden, versorgt die Knolle dich auch mit Spurenelementen wie Kalium, Jod, Selen, Kupfer und Molybdän. 100 Gramm Knoblauch liefern dir ca. 530 mg Kalium, 38 mg Kalzium und 35 mg Magnesium.

Auch die Schwefelverbindungen im Knoblauch können eine wichtige Rolle für deine Gesundheit spielen. Allicin ist solch eine Verbindung, die dem Knoblauch auch seinen typischen Geruch verleiht. Wirklich enthalten ist im Knoblauch aber nur die Vorstufe, das sogenannte Alliin. Erst durch Schneiden, Schälen und das Zerdrücken der Knolle, kann das Alliinase Enzym freigesetzt werden. Dieses reagiert in Verbindung mit Luft mit dem Alliin und wird so zu Allicin. Eine weitere im Knoblauch vorkommende Schwefelverbindung ist das Ajoen.

 

Wissenswertes über Knoblauch

Wusstest du, dass Knoblauch im Jahr 1989 zur Arzneipflanze des Jahres gewählt wurde? Die weiße Knolle, die aus mehreren sogenannten Knoblauchzehen besteht, war schon im Altertum bekannt und wurde sehr wahrscheinlich schon vor mehr als 5000 Jahren angebaut. Damals wurde Knoblauch aber nicht nur wegen seiner heilenden Wirkung geschätzt, sondern auch gegen Aberglauben verwendet. Als eine Art Talisman trug man ihn, um sich vor ansteckenden Krankheiten zu schützen. Auch Geister und Vampire sollten sich mit Knoblauch vertreiben lassen. Zudem hatte die Knolle den Ruf, vor einer Verhexung zu schützen. Beim Bau der Pyramiden wurde Knoblauch als Stärkungsmittel eingesetzt.

Die Römer waren es schließlich, die den Knoblauch nach Deutschland brachten. Und es dauerte nicht lange, bis die geruchsintensive Knolle in zahlreichen Klostergärten angebaut wurde. Mittlerweile ist die bis zu 90 cm hoch wachsende Gewürz- und Gemüsepflanze auch als Heil- und Arzneipflanze bekannt. Du kannst Knoblauch leicht im eigenen Garten ziehen oder lässt die Knollen auf dem Balkon im Topfgarten wachsen.

 

  1. Knoblauch schützt dich vor freien Radikalen

 

Freie Radikale können deine Zellen schädigen und so für kranke oder geschädigte Zellen verantwortlich gemacht werden. Um möglichst viele freie Radikale abzufangen, benötigt dein Körper Antioxidantien, die ihnen den Kampf ansagen. Wenn du regelmäßig Knoblauch isst, dann kannst du davon ausgehen, dass dein Körper viele dieser Stoffe bildet. Hilfreich dabei ist dir das Allicin. In deinem Blut befinden sich die Enzyme Glutathionperoxidase und Katalase. Diese beiden Enzyme sind antioxidativ wirksam und Allicin lässt sie im Blut vermehrt vorkommen. Dadurch können auch mehr freie Radikale abgefangen und unschädlich gemacht werden.

 

  1. Knoblauch als natürliches Antibiotikum

Wenn du oft krank bist und der Arzt dir ein Antibiotikum verschreibt, hast du vielleicht auch schon einmal die Nebenwirkungen von diesem Mittel zu spüren bekommen. Anders ist das bei Knoblauch, denn die Knolle wirkt auf eine ganz natürliche Art so ähnlich wie die vom Arzt verschriebenen Antibiotika. Knoblauch weist keimtötende Eigenschaften auf, die auf dem Allicin und den daraus entstehenden Schwefelverbindungen beruhen. Diese natürlichen Stoffe sind wirksam gegen Bakterien, Pilze und Viren. Falls du schon mehrmals Antibiotika nehmen musstest, können sich einige Bakterien an dieses Mittel gewöhnt haben und sind dagegen resistent. In diesem Fall kann Knoblauch noch besser helfen und verursacht keine Nebenwirkungen. Parasiten, wie zum Beispiel Würmer, können auch mit Knoblauch bekämpft werden.

 

  1. Harnwegsinfekt mit Knoblauch lindern

Mädchen und Frauen leiden leider sehr häufig unter einem Infekt der Harnwege. Wird dieser nicht behandelt, kann es zu einer Blasenentzündung kommen, die im schlimmsten Fall bis in die Nieren aufsteigen kann. In der Regel werden solche Infekte mit Antibiotika behandelt. Viele Bakterien sind gegen diese chemischen Mittel aber resistent geworden, sodass Knoblauch mit seinen natürlichen Wirkstoffen eine Alternative für dich sein kann. Knoblauch kann deine Infektion lindern und dir helfen, schneller gesund zu werden.

 

  1. Knoblauch ist gut für die Durchblutung

Falls du Durchblutungsstörungen hast, können dir die im Knoblauch enthaltenen Wirkstoffe auch helfen. Sie entspannen und erweitern deine Blutgefäße und sorgen dafür, dass dein Blut besser fließen kann. Wenn du unter Bluthochdruck leidest, dann kann Knoblauch auf die genannte Art und Weise Abhilfe schaffen.

Das im Knoblauch enthaltene Allicin wirkt sich auch positiv auf die Zellversorgung des Gehirns und deiner Augen aus. Da es die Gefäße erweitern kann, ist Knoblauch unter anderem hilfreich bei Demenz und Alzheimer. Zudem regulieren die sekundären Pflanzenstoffe in der Knolle die das Cholesterin. Dadurch können sich deine Blutfettwerte deutlich verbessern. Die schwefelhaltigen Verbindungen haben eine Blut verdünnende Wirkung, wodurch sich auch die Bildung von Blutgerinnseln unterdrücken oder minimieren lässt.

  1. Knoblauch hilft gegen Erkältungen

Wenn dich eine Erkältung plagt, und du Husten Schnupfen und Fieber hast, dann kann dir der Griff zur weißen Knolle helfen. Knoblauch besitzt entzündungshemmende Eigenschaften, mit denen du deiner Erkältung den Kampf ansagen kannst. Außerdem wirkt Knoblauch antibakteriell, wodurch du auch die Bakterien und Viren vernichten kannst, denen du deine Erkältung zu verdanken hast. Knoblauch ist zudem scharf und öffnet durch diese Schärfe deine Poren. Du kannst besser und leichter Schwitzen. Neben den entzündungshemmenden Stoffen im Knoblauch helfen dir bei einer Erkältung natürlich auch die Mineralstoffe und Vitamine. Diese helfen deinem Organismus im Kampf gegen die Erkältung und lassen dich schneller gesund werden.

 

  1. Schönes Haar mit Knoblauch

Deine Haare bestehen zum größten Teil aus Keratin. Dabei handelt es sich um ein spezielles Protein. Damit dein Körper dieses in einer ausreichenden Menge produzieren kann, benötigt er Schwefel. Schwefel bzw. schwefelhaltige Verbindungen kommen im Knoblauch in einer ausreichenden Menge vor. Schwefel stimuliert das Wachstum deiner Haare und versorgt die Haarwurzeln mit neuer Kraft. Ist das nicht der Fall, dann werden deine Haare stumpf, sehen spröde aus und fühlen sich trocken an. Mit Knoblauch kannst du das wieder ändern und deinen Haaren Glanz und Fülle zukommen lassen.

  1. Unreine Haut mit Knoblauch behandeln

Auch wenn der Geruch stark und sehr gewöhnungsbedürftig ist, solltest du bei unreiner Haut zum Knoblauch greifen. Der Inhaltsstoff Allicin hat eine antibakterielle Wirkung, die du dir bei unreiner Haut zunutze machen kannst. Bei Akne und Pickeln reibst du die betroffenen Hautstellen einfach mit einer fein zerdrückten Knoblauchzehe ein und kannst schon nach ein paar Anwendungen eine deutliche Verbesserung feststellen.

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