Brot kaufen und richtig aufbewahren

Brotqualität und Haltbarkeit: Bäcker vs. Discounter

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Brot gibt es quasi an jeder Ecke zu kaufen. Brot ist aber nicht gleich Brot, denn es unterscheidet sich in vielen Punkten. Bei der großen Auswahl an verschiedenen Brotsorten ist es nicht leicht, ein leckeres und gesundes Brot zu finden. Allerdings muss es nicht immer das teure Brot vom Bäcker sein, denn auch viele Discounter haben ihr Sortiment erweitert.

 

Brot aus dem Discounter

Auch wenn der Discounter für seine niedrigen Preise bekannt ist, sind manche Brotsorten im Vergleich recht teuer. Dies bezieht sich bei den meisten Angeboten jedoch auf das so genannte Gesundheitsbrot aus dem Supermarkt. Angefangen beim Krustenbrot und Vollkornbrot, reicht das Angebot bis hin zum Bio-Krustenbrot und Eiweißbrot. Neben den fertig geschnittenen und abgepackten Broten, bieten viele Discounter auch Brot aus einem eigenen Backautomaten an. Du wählst einfach via Knopfdruck dein Lieblingsbrot aus und nach einem kurzen Moment kommt dir ein oft noch warmer Brotlaib entgegen.

Frisch gebacken ist dieses Brot aber nicht, denn dann müsstest du sehr lange darauf warten. In der Regel handelt es sich um fertige Brotlaibe, die bereits vorgebacken wurden. Sie werden zum Teil tiefgefroren an die Discounter geliefert und dann nur fertig gebacken. Immerhin ist der Brotlaib aus dem Backautomaten frischer als das fertig abgepackte Brot.

Schaust du dir die Auswahl an abgepacktem Brot an, dann findest du in den Regalen einfaches Weißbrot, Graubrot, Mischbrote, Vollkornbrote, Vital-Brote, Pumpernickel und noch viele andere Sorten. Das Angebot reicht von sehr hellem, bis zu ganz dunklem Brot. Allerdings kannst du oft schon durch die Verpackung erkennen, wie der Geschmack sein wird.

Fühlt sich das Brot sehr feucht an oder hat sich schon Feuchtigkeit in der Verpackung gebildet, dann solltest du es lieber nicht kaufen. Vielleicht war das Brot bereits eingefroren und kommt frisch aus der Kühlung. Wellen sich die Brotscheiben, dann beginnt das Brot bereits zu trocknen, was für eine ältere Sorte spricht. Sieht das Brot frisch aus, dann kannst du den Daumen-Test machen. Frisches Brot lässt sich ganz leicht eindrücken, bekommt danach aber wieder sofort seine ursprüngliche Form zurück.

Ein Blick auf die Zutatenliste schadet auch nicht. Am besten schaust du dir die einzelnen Zutaten der verschiedenen Brotsorten einmal genau an. Du wirst schnell merken, dass sich diese sehr voneinander unterscheiden. Natürlich wirst du nicht alle diese Zutaten kennen, aber es hilft dir trotzdem. Je mehr Zutaten auf dem Brot angegeben sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch viele Zusatzstoffe im Brot enthalten sind. Kannst du die Zutatenliste gut überschauen, spricht das für ein gutes Brot.

Brot aus der Bäckerei

Sicherlich kennst du auch diesen ganz besonderen Duft nach frischem Brot. Im Regal liegen verschiedene Brotsorten, die gut überschaubar sind. Passend dazu kannst du in der Bäckerei auch verschiedene Brötchen und natürlich auch Spezialbrote kaufen. Allerdings gibt es mittlerweile auch bei den Bäckereien einen Unterschied. Es gibt große Ketten, die mehrere 100 Filialen betreiben, und es gibt den Bäckermeister, der nur eine Bäckerei im Ort hat. Viele der großen Bäckereiketten bekommen ebenfalls Rohlinge geliefert oder bedienen sich an fertigen Backmischungen. Das ist aber nichts Schlechtes, denn Brot und Brötchen werden auch in diesen Backstuben selbst gebacken und mit eigenen Rezepturen hergestellt oder verfeinert.

Kaufst du dein Brot am liebsten bei einem Bio-Bäcker, dann hast du eine gute Wahl getroffen. In einer Bio-Bäckerei werden keine Rohlinge und auch keine fertigen Backmischungen verwendet, denn der Bio-Bäcker nimmt für seine Backwaren ausschließlich hochwertige Rohstoffe. Oft werden die Brote nach alten Rezepten und ganz traditionell gebacken. Das heißt, dass sich der Bio-Bäcker noch ein paar Stunden Zeit nimmt, um sein Roggenbrot gehen zu lassen, während andere Bäckereiketten mit Enzymen und anderen Mitteln nachhelfen. Viele Bio-Verbände untersagen zudem die Verwendung von solch künstlichen Enzymen.

Wenn du dir aber nicht sicher bist, dann kannst du natürlich auch in der Bäckerei einfach nachfragen. Kennt man sich dort wirklich mit den Zutaten aus und hat frisches Brot selbst gebacken, wird man dich gut beraten und dir auch spezielle Brote empfehlen können. Im Vergleich zu anderen Verkaufsquellen ist das Brot aus der echten Bio-Bäckerei natürlich teurer. Du wirst aber schnell merken, dass der gute Geschmack und die ausgewählten Zutaten diesen Preis rechtfertigen.

 

Brote miteinander vergleichen

Am deutlichsten wird dir der Unterschied, wenn du einmal die verschiedenen Brotsorten miteinander vergleichst. Am besten kaufst du von einer Brotsorten in verschiedenen Läden und vergleichst diese bei dir zu Hause. Du kannst sehen, ob alle Sorten frisch sind, oder ob sich einige bereits trocken anfühlen und brüchig werden. Auch der Geruch sagt viel aus. Dann machst du den Daumen-Test, der dir zeigt, ob das Brot wirklich noch schön frisch ist. Danach solltest du dir die kleinen Löcher, die Poren, im Brot einmal genau ansehen. Die Poren entstehen durch Luftbläschen, die sich während des Gärens im Brot bilden. Sind diese Poren groß und deutlich zu erkennen, dann hast du ein gutes Brot gekauft, denn es konnte lange genug gären. Sind die Bläschen klein oder kaum zu erkennen, spricht das eher gegen das Brot.

 

Brot richtig aufbewahren

Am besten bewahrst du dein frisches Brot in einem Keramik- oder Tongefäß auf. Ein Römertopf ist auch gut geeignet, wenn du dir keinen speziellen Brottopf aus dem Handel kaufen möchtest. Das Tongefäß kann die Feuchtigkeit optimal regulieren, sodass dein Brot weder schimmelt noch austrocknet. Es bleibt also möglichst lange frisch. Kaufst du am liebsten fertig abgepacktes Brot aus dem Discounter, dann solltest du dieses auf keinen Fall in der Plastiktüte aufbewahren, denn dann schimmelt es sehr schnell. Du kannst es auch in einem Tontopf aufbewahren. Es ist aber wichtig, dass du diesen Behälter regelmäßig reinigst. Am besten wischst du den Tontopf einmal im Monat mit Essigwasser aus. Die optimale Temperatur für dein Brot ist Zimmertemperatur. Im Kühlschrank ist es zu kalt und das Brot wird zu schnell trocken. Es verliert bei den niedrigen Temperaturen nicht nur seine Feuchtigkeit, sondern leider auch seinen guten Geschmack.

 

Brot richtig einfrieren

Gibt es dein Lieblingsbrot nur als großen Laib? Dann kannst du die Hälfte davon einfrieren. Schneide das Brot einfach in der Mitte durch und lege es in einen Gefrierbeutel, den du richtig gut verschließt. So verpackt kannst du dein Brot in den Tiefkühler legen. Möchtest du es später wieder auftauen, musst du es unbedingt aus dem Beutel herausholen, da sich sonst Wasser in dem Beutel bildet und dein Brot matschig wird. Im Gefrierfach ist das Brot mindestens ein halbes Jahr lang haltbar.

 

 

 

 

 

 

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